Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Teil A gilt für Aufträge zur IT-Betreuung. Teil B gilt für die kostenlosen Angebote dieser Website: die Meldungen unter „Aktuelles“ und den Tagesbericht per E-Mail.
Teil A · 1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über IT-Leistungen zwischen Kilian Hartmann, IT-Betreuung für Betriebe, St.-Leonhard-Str. 30, 86424 Dinkelscherben (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB schließt der Anbieter auf Grundlage dieser Bedingungen nicht. Ein Widerrufsrecht besteht deshalb nicht; es steht nach §§ 312g, 355 BGB allein Verbrauchern zu. Preise verstehen sich netto.
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Was im Angebot oder in einer Einzelvereinbarung steht, geht diesen Bedingungen vor.
2. Leistungen
Der Anbieter erbringt IT-Leistungen für Betriebe, insbesondere die laufende Betreuung von Arbeitsplätzen, Servern, Netzwerk, E-Mail und Datensicherung, die Einrichtung und den Umzug von Geräten und Systemen, Beratung sowie die Beschaffung von Hardware, Software und Lizenzen. Umfang, Preis und gegebenenfalls Reaktionszeiten ergeben sich aus dem Angebot.
Laufende Betreuung, Fernwartung, Beratung und Hilfe bei Störungen sind Dienstleistungen. Geschuldet ist die fachgerechte Erbringung, nicht ein bestimmter Erfolg. Ein Werkerfolg ist nur geschuldet, wenn das Angebot ein abgeschlossenes Ergebnis ausdrücklich so bezeichnet, etwa die Einrichtung eines bestimmten Systems.
Der Anbieter erbringt die Leistungen persönlich. Andere Personen oder Unternehmen setzt er für die Leistungen beim Kunden nur mit dessen vorheriger Zustimmung in Textform ein; er bleibt dem Kunden gegenüber verantwortlich. Hosting-Leistungen erbringt der Anbieter auf Servern, die er bei Rechenzentrumsbetreibern in der EU anmietet.
3. Kostenloser IT-Check
Der IT-Check ist kostenlos und unverbindlich. Er verpflichtet keine Seite zu einem Vertrag. Arbeiten an den Systemen des Kunden beginnen erst, wenn der Kunde ein Angebot angenommen hat. Ausgenommen sind Sofortmaßnahmen bei einer akuten Gefahr, wenn der Kunde ihnen vorher zustimmt.
4. Vertragsschluss
Angebote des Anbieters sind 30 Tage gültig, wenn darin nichts anderes steht. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot in Textform annimmt (etwa per E-Mail) oder der Anbieter mit Zustimmung des Kunden mit der Arbeit beginnt.
5. Laufzeit und Kündigung
Laufzeit und Kündigungsfrist eines Betreuungsvertrags ergeben sich aus dem Angebot. Ist dort nichts geregelt, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Einzelaufträge enden mit ihrer Erledigung.
Die Kündigung bedarf der Textform. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt.
Nach dem Vertragsende übergibt der Anbieter dem Kunden auf Wunsch die bei ihm vorhandenen Zugangsdaten und die Dokumentation der betreuten Systeme, damit der Kunde oder ein Nachfolger die Betreuung übernehmen kann.
6. Vergütung und Zahlung
Es gelten die Preise aus dem Angebot. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Feste monatliche Pauschalen sind im Voraus fällig. Andere Kosten, etwa für Anfahrten oder Hardware, fallen nur an, wenn sie im Angebot genannt sind.
Arbeiten, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, führt der Anbieter nur nach Rücksprache durch; vorher nennt er dafür einen verbindlichen Festpreis. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen.
7. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde ermöglicht dem Anbieter den Zugang zu den betroffenen Räumen und Systemen, benennt einen Ansprechpartner und stellt die nötigen Informationen bereit. Störungen meldet er möglichst genau, etwa mit Fehlermeldung, betroffenem Gerät und Zeitpunkt.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die eingesetzte Software ordnungsgemäß lizenziert ist und er über die Daten auf seinen Systemen verfügen darf. Zugangsdaten hält er geheim.
Ist die Datensicherung nicht Teil der beauftragten Leistung, sorgt der Kunde selbst für eine regelmäßige, angemessene Sicherung seiner Daten. Vor größeren Arbeiten weist der Anbieter darauf hin, wenn eine aktuelle Sicherung fehlt.
8. Fernwartung
Der Anbieter greift nur mit Zustimmung des Kunden per Fernwartung auf dessen Systeme zu. Eine Sitzung startet der Kunde selbst, indem er die Fernwartung öffnet und die angezeigte Kennung weitergibt. Er kann sie jederzeit beenden. Für betreute Server und Netzwerkgeräte kann ein dauerhafter Zugang vereinbart werden; er wird im Angebot benannt.
Während einer Sitzung greift der Anbieter nur auf das zu, was für die Aufgabe nötig ist.
9. Erreichbarkeit und Reaktionszeiten
Feste Reaktionszeiten gelten nur, wenn das Angebot sie nennt. Sonst bearbeitet der Anbieter Anfragen so schnell wie möglich, dringende Störungen bevorzugt. Eine Reaktionszeit bedeutet, dass der Anbieter in dieser Zeit mit der Bearbeitung beginnt, nicht, dass die Störung in dieser Zeit behoben ist.
Für die Verfügbarkeit von Diensten Dritter, etwa Microsoft 365, des Internetanschlusses oder von Hersteller-Clouds, ist der Anbieter nicht verantwortlich. Er hilft dem Kunden aber bei der Klärung mit dem jeweiligen Anbieter.
10. Hardware, Software und Lizenzen
Beschafft der Anbieter Hardware oder Software für den Kunden, bleibt die Ware bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters. Für Software und Cloud-Dienste gelten zusätzlich die Lizenz- und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Herstellers; Abonnements wie Microsoft 365 schließt der Kunde, soweit nichts anderes vereinbart ist, unmittelbar mit dem Hersteller oder dessen Händler ab.
Herstellergarantien gibt der Anbieter an den Kunden weiter und unterstützt ihn bei deren Abwicklung.
11. Mängel
Ist ein Werkerfolg geschuldet oder liefert der Anbieter Ware, bessert er Mängel nach seiner Wahl nach oder liefert neu. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften mindern oder zurücktreten.
Ist der Kunde Kaufmann, hat er gelieferte Ware unverzüglich zu prüfen und Mängel unverzüglich anzuzeigen (§ 377 HGB). Ansprüche wegen Mängeln verjähren in zwölf Monaten ab Abnahme oder Lieferung. Das gilt nicht für Schadensersatzansprüche nach Ziffer 12, nicht bei arglistig verschwiegenen Mängeln und nicht, soweit das Gesetz zwingend längere Fristen vorschreibt.
12. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels und soweit er eine Garantie übernommen hat. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei einfacher Fahrlässigkeit nur in Höhe des Aufwands, der bei regelmäßiger, angemessener Datensicherung für ihre Wiederherstellung nötig gewesen wäre. Das gilt nicht, wenn die Datensicherung zu den beauftragten Leistungen des Anbieters gehört.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Diese Regelungen gelten auch für die persönliche Haftung von Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
13. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite, die sie im Rahmen der Zusammenarbeit erhalten, vertraulich. Das gilt auch nach dem Ende des Vertrags.
Verarbeitet der Anbieter bei seiner Arbeit personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, etwa auf dessen Servern oder in dessen Postfächern, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Einzelheiten zur Verarbeitung auf dieser Website enthält die Datenschutzerklärung.
14. Änderungen dieser Bedingungen
Für laufende Verträge gelten geänderte Bedingungen nur, wenn der Kunde ihnen in Textform zustimmt. Der Anbieter schickt dem Kunden die Änderungen dazu mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten. Stimmt der Kunde nicht zu, gelten die bisherigen Bedingungen weiter; das Recht beider Seiten zur ordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Teil B · 1. Was angeboten wird
Unter „Aktuelles“ zeigt diese Website Sicherheitsmeldungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und eigene Hinweise des Anbieters. Wer möchte, kann diese Meldungen als Tagesbericht oder Wochenbericht per E-Mail bestellen und zusätzlich kritische Warnungen sofort erhalten. Beides ist kostenlos und für jeden nutzbar, auch für Privatpersonen.
2. Keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität
Die Meldungen des BSI übernimmt der Anbieter automatisch: Titel und Risikostufe unverändert, den Text als gekürzten Auszug. Maßgeblich ist das Original beim BSI, auf das jede Meldung verlinkt. Der Anbieter wählt aus, welche Meldungen erscheinen. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, und zwischen der Veröffentlichung beim BSI und der Anzeige hier können einige Minuten liegen.
Die Zeile „Für Sie“ ist eine allgemeine Einordnung und keine Beratung im Einzelfall. Hinweise wie „nichts zu tun“ gelten nur für Kunden, deren Systeme der Anbieter betreut. Ob ein bestimmtes System betroffen ist, lässt sich nur durch eine Prüfung vor Ort oder per Fernwartung sagen.
Der Anbieter kann den Dienst jederzeit ändern, unterbrechen oder einstellen. Für Schäden aus der Nutzung der kostenlosen Informationen haftet er nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
3. Tagesbericht per E-Mail
Der Bericht wird erst verschickt, wenn Sie Ihre Anmeldung über den Link in der Bestätigungsmail bestätigt haben. Kritische Warnungen kommen zusätzlich sofort, wenn Sie das bei der Anmeldung gewählt haben. Sie können alles jederzeit über den Link am Ende jeder E-Mail abbestellen; Ihre Anmeldung wird dann sofort gelöscht. Einzelheiten zum Datenschutz stehen in der Datenschutzerklärung.
Fassung 3, gültig seit 03. November 2026